Burgschwaiger-Rahmenprogramm

Die Burgschwaiger – Ausstellung und Rahmenprogramm bis 3. Oktober

Nach der sehr gut besuchten Ausstellungseröffnung im Mai lockte die Sonderausstellung „Die Burgschwaiger in Tittmoning“ bereits viele Besucher in den Fürstenstock der Burg. Neben der eigentlichen Ausstellung gibt es ein interessantes Rahmenprogramm rund um das Thema.

Bei einem Stadtspaziergang kann man sich mit Ortsheimatpfleger Manfred Liebl auf die Spuren der Burgschwaiger in der Altstadt Tittmonings begeben. Startpunkt ist die Wasservorstadt. Der Weg führt entlang der Salzach hinauf in die Altstadt und über den imposanten Stadtplatz zu den verschiedenen Wirkstätten der Burgschwaiger und endet am frisch restaurierten Familiengrab im Städtischen Friedhof. Termin ist der 6. September. Treffpunkt ist der Parkplatz in der Wasservorstadt um 10 Uhr. Von Erwachsenen wird ein Unkostenbeitrag von 5 € erhoben.

Für einen Genuss-Sonntag der besonderen Art am 16. Juli sind noch einige Plätze frei. Unter dem Motto „Nahui in Gotts Nam!“, dem traditionellen Ruf der Plättenfahrer, startet der Tag um 10 Uhr mit einer Führung durch die Ausstellung in der Burg, anschließend kann man ein Mittagessen im Burgcafé genießen, um sich dann durch die Tittmoninger Altstadt zur Anlegestelle der Plättenfahrer an der Salzach zu begeben. Die Plättenfahrt führt auf der Salzach nach Burghausen und vermittelt einem einen Eindruck der abenteuerlichen Fahrten in früheren Zeiten. Von Burghausen geht es mit dem Bus zurück nach Tittmoing. Ende der Veranstaltung ist gegen 16.30 Uhr. Die Kosten liegen für die Führung und die Plättenfahrt bei 33 € pro Erwachsenen und 21 € für Kinder.

Die besondere Atmosphäre des Burghofs mit seiner außergewöhnlich guten Akustik ist Schauplatz für ein Konzert mit Musik aus der Romantik. Die Chöre „Belcanto“ und die „Vocalisten“ unter der Leitung von Barbara Danninger und Christine Hoffmann, ein Streichorchester und Sabine Kraus an der Harfe lassen das 19. Jahrhundert am Sonntag den 16. Juli um 19 Uhr musikalisch wieder auferstehen. Der Eintritt ist frei, Spenden für einen sozialen Zweck sind erwünscht. Bei Schlechtwetter weicht man in die Klosterkirche aus.

In dem Spielfilm „Das ewige Lied“ mit Tobias Morretti und Jörg Hube aus dem Jahr 1997 werden Elemente aus dem Leben der Burgschwaigers nach Oberndorf verlegt. Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber, die Verfasser des Weihnachtsliedes „Stille Nacht“, geraten zu Beginn des 18. Jahrhunderts in den Konflikt zwischen den Laufener Schiffern und dem Schiffmeister Johannes Burgschwaiger.
Der schauspielerisch hervorragend besetzte und von Franz Xaver Bogner sehr gut inszenierte Spielfilm wird am Sonntag, den 10. September im Audienzsaal des Fürstenstocks vorgeführt. Der Eintritt ist frei.

Ute Sesselmann