Spatenstich Am Alten Bahnhof

Spatenstich Baubeginn am Alten Bahnhof
Zur Schaufel griffen bei der Feier neben Bürgermeister Andreas Bratzdrum, seinen Stellvertretern Barbara Danninger und Dirk Reichenau auch Wolfgang Blaschke vom Städtischen Bauamt sowie Vertreter einiger am Projekt beteiligter Firmen und Büros.

Offizieller Start der Bauphase – Gesamterschließung und Wohnbebauung

Mit einem „Ersten Spatenstich“ wurden am Dienstag die Erschließungsarbeiten für das geplante neue Tittmoninger Wohngebiet „Am Alten Bahnhof“ auf dem ehemaligen Brücknergelände offiziell eingeläutet. Bereits seit Ende Februar sind hier Ausbau und Umleitung des Burgfeldgrabens im Gange.

Alle drei Tittmoninger Bürgermeister feierten den Auftakt zur Erschließung des Baugebiets zusammen mit Vertretern der beteiligten Baufirmen, Planungs- und Architekturbüros sowie mit Geschäftsleiter Walter Schöberl, Mitarbeitern von Bauamt und Bauhof, Stadtratsmitgliedern sowie einigen Nachbarn. Unter strahlend blauem Himmel freute man sich gemeinsam über den Beginn der Bauphase.

Seit Ende der Abrissarbeiten im Jahr 2023 lag das Areal in bester Wohnlage vor dem Laufener Tor brach, während die komplexe Erschließungsplanung auf Hochtouren lief. Um insbesondere bei der Wärmeversorgung nachhaltig und zukunftsfähig zu sein, wurde hier mehrfach nachjustiert. Nun startet parallel zur Arbeit der Firma Oppacher am Burgfeldgraben auch die Gesamterschließung des neuen Baugebiets durch die Firma Traun Tiefbau GmbH: Für die neun geplanten Wohnkomplexe gilt es Kanal-, Strom- und Wasserleitungen herzustellen, eine wassergeführte Nahwärmeversorgung sowie Breitband-Internetkabel zu verlegen.

Bürgermeister Andreas Bratzdrum erinnerte in seiner Ansprache nochmals an die einzelnen Schritte seit dem Grunderwerb im November 2017: Städtebaulicher Wettbewerb, Bestandvermessung, Bauleitverfahren mit Bebauungs- und Grünordnungsplan, Immissionsschutz-, Baugrund-, Verkehrs- und Altlastengutachten, Abbruch der Industriehallen und Wasserrechtsverfahren zum Burgfeldgraben mit den zugehörigen Ingenieurleistungen, Landschaftsplanung für den Burgfeldgraben, Planungen für die Freianlagen und Ingenieursleistungen für die Erschließung des Quartiers mit Kanalisation, Straßen und Fernwärme.

Er dankte den zahlreichen an Planung und Durchführung dieser Maßnahmen beteiligten Firmen und Büros, aber auch dem Stadtrat und den Mitarbeitern in Stadtverwaltung und Bauhof für die gute Arbeit. „Mit der Entwicklung des ehemaligen Brücknergeländes hier, in fußläufiger Anbindung zur Altstadt, zu den Einkaufsmärkten und in die Salzachau, haben wir die einmalige Chance ergriffen, dringend benötigten Wohnraum für unsere Bevölkerung zu schaffen“, freute er sich: „Wir können stolz sein“.

Nach dem Bauzeitenplan ist die Erschließung des gesamten Geländes bis November 2025 abgeschlossen. Einer Bebauung der einzelnen Parzellen steht dann nichts mehr im Weg.

Stadt Tittmoning