Winterdienst Tittmoning bittet um Unterstützung

Der städtische Winterdienst sorgt bei Schnee und Eis verlässlich für sichere Straßen und Gehwege. PKW-Fahrer und Grundstückseigentümer werden aber um Mitwirkung gebeten.

Seit Beginn der Schneefälle letzte Woche ist das Team des Städtischen Bauhofs in Tittmoning wieder im Winterdienst. Das bedeutet für die sieben Männer in Rufbereitschaft, dass sie im Bedarfsfall – also wenn der „Späher“ um drei Uhr morgens Alarm geschlagen hat – um vier Uhr früh zum Ausrücken bereit sind.

Mit fünf Fahrzeugen räumen sie dann in aller Frühe Schnee und bringen Streusalz aus, damit die Autos im morgendlichen Berufsverkehr nicht durch hohen Schnee oder über vereiste Straßen fahren müssen. Unterstützt wird der Tittmoninger Bauhof dabei von vier externen Winterdienst-Mitarbeitern, die bei Schneefall mit eigenen Geräten einen Teil der Straßen übernehmen.

Freilich kann nur da Schnee geräumt werden, wo keine parkenden Autos im Weg stehen. Damit der städtische Winterdienst reibungslos durchgeführt werden kann, bittet die Stadtverwaltung darum, auf das Abstellen von Fahrzeugen am Fahrbahnrand, soweit irgend möglich, zu verzichten. Wo es unvermeidbar ist, sollten die Fahr zeuge zumindest nur auf einer Fahrbahnseite geparkt werden.

Gelegentlich behindern auch Teile von Bäumen, Sträuchern oder Hecken, die sich unter der Schneelast biegen und in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen, den Winterdienst. Anlieger an Gemeindestraßen und öffentlichen Wegen werden gebeten, diese Bepflanzungen unbedingt bis zur Grundstücksgrenze zurückzuschneiden, damit die Verkehrssicherheit gewährleistet werden kann.

Für die Sicherheit der Fußgänger werden von zwei Bauhof-Mitarbeitern auf den öffentlichen Gehwegen, Fußgängerbrücken etc. im Gebiet der Stadtgemeinde Salz und Splitt gestreut – teils per Hand und zu Fuß. Auch hier bittet die Stadtverwaltung um Mitwirkung der Grundstückseigentümer und erinnert an deren eigene Sicherungspflicht (Räum- und Streupflicht) im Bereich der Gehbahnen: Die Eigentümer und Nutzer von Grundstücken, die innerhalb der Ortslage an öffentliche Straßen angrenzen oder über öffentliche Straßen mittelbar erschlossen sind, sind verpflichtet, die Gehbahnen auf eigene Kosten in sicherem Zustand zu halten. Gerade ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sind darauf angewiesen, um auch bei Schnee und Eisglätte sicher zu Fuß in der Stadt unterwegs sein zu können.